"Nur über ein starkes Wurzelwerk kann ein Baum gedeihen und Früchte tragen."

Die Wurzeln eines Baumes - diese Metapher spiegelt die Arbeit der Kommune in der früher Bildung in Uslar wider. Warum?

 

Nur über ein starkes Wurzelwerk kann ein Baum im Erdreich beziehungsweise im Sozialraum gut gedeihen und Früchte tragen. Unser geplantes Wissensnetz erinnert uns an stabile Wurzeln, die ein Apfelbaum benötigt, um auch weiterhin Früchte zu tragen und sich mit anderen Obstbäumen in der Landschaft auszutauschen zu können.

 

Bitte stellen Sie Ihre Modellkommune kurz vor – welche Akteure, Organisationen und Institutionen sind beteiligt und was sind die Kernarbeitsbereiche?

 

Die Stadt Uslar liegt im südlichsten Teil von Niedersachsen im Landkreis Northeim. Als Akteure sind Vertreter vom Landkreis Northeim, wie die Jugendhilfeplanung, der Allgemeine Sozialdienst, Frühe Hilfen, die Erziehungsberatungsstelle und die Fachberatung Kindertagesstätten, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Uslar, das Familienzentrum Uslar e.V., die Kindertagesstätten im Stadtgebiet, die Träger der Kindertagesstätten im Stadtgebiet, der Stadtelternrat Kindertagesstätten, die Anlaufstelle Frühe Hilfen des DKSB, das Diakonische Werk, die Volksbank Solling eG, der Beirat für Menschen mit Behinderung, die Ratsfraktionen und -Gruppen und die Stadt Uslar beteiligt.

Die uns leitende Kernfrage lautet wie folgt: Wie lassen sich unsere zahlreichen Netzwerke besser strukturieren? Daraus entwickelte sich folgender Arbeitsauftrag: Schaffen eines Instruments zum Wissensmanagement, das die Kommunikation zwischen den relevanten Akteuren, aber auch den Familien verbessern soll.

 

Wer davon gehört zu den festen Mitgliedern in Ihrem Steuerungsgremium?

 

Vertreter vom Landkreis Northeim, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Uslar, das Familienzentrum Uslar e.V., zwei Vertreter der im Rat vertretenen Gruppen und Fraktionen, eine Vertreterin aus den Kindertagesstätten im Stadtgebiet, eine Vertreterin des Diakonischen Werkes, eine Vertreterin aus dem Beirat für Menschen mit Behinderung, eine Vertreterin des Forums Kinderarmuts und ein Vertreter der Stadt Uslar.

Wie viele Einwohner leben in Ihrer Kommune und wie viele Kinder sind zwischen 0 und 10 Jahren?

 

In der Stadt Uslar leben mit Hauptwohnsitz 14.374 Einwohner. Davon sind 1.187 Kinder im Alter von null bis zehn Jahren.

 

Warum haben Sie sich für das Programm Qualität vor Ort beworben und welche Ziele verfolgen Sie?

 

Aufgrund der bisherigen sehr guten Zusammenarbeit mit der DKJS hat das Programm die Chance geboten, ein struktuiertes Wissensmangement mit relevanten Akteuren gemeinsam zu erarbeiten.

 

Wie arbeiten Sie als Modellkommune?

 

Zunächst haben wir eine Analyse der Zielgrupen vorgenommen. Gemeinsam erarbeitete man anhand der Methode "Sozialmilieuanalyse" eine Übersicht und Beschreibung verschiedener Gruppen, die wiederum der Überprüfung der unterschiedlichen Angebote für Familien in der Stadt dienen soll.

Damit abgeglichen wurde eine vorhandene Angebotsstruktur, die gemeinsam mit dem Netzwerk in Form einer Präventionskette dargestellt wurde. Hier gilt es vorhandene Angebote auf ihre Passgenauigkeit zu überprüfen sowie eine zielgruppengerechte Kommunikation zu hinterfragen.

Erst dann wird durch eine Analyse bestehender Netzwerke hinterfragt, ob diese effizient arbeiten können. Durch eine studentische Hilfskraft wurden dazu im Vorfeld strukturierte Interviews durchgeführt.

Aufgrund dieser umfassenden Analyse der Zielgruppen, der Angebote und der Netzwerke soll dann eine politische Strategie des Wissensmanagements erarbeitet werden, die sich wie ein lernendes System künftigen Bedarfen anpassen kann.

 

Was war ein bisheriger Höhepunkt der Arbeit oder ein besonderer AHA-Moment?

 

Ein Höhepunkt der bisherigen Arbeit ist und war die große Bereitschaft der Akteure, insbesondere die des Landkreises Northeim, an dem Prozess mitzuarbeiten. Dieses auch vor dem Hintergrund, dass es viele andere Initiativen und Arbeitsgruppen gibt. Bei dieser sehr positiven Resonanz ist und bleibt Bewegung in der Initiative.

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