"Das Kleeblatt als Glückssymbol steht für uns für das gesunde Aufwachsen aller Kinder."

Das Kleeblatt - diese Metapher spiegelt die Arbeit der Kommune in der frühen Bildung in Norderstedt wider. Warum?

Das Kleeblatt als Glückssymbol steht für uns für das gesunde Aufwachsen aller Kinder in den vier Sozialräumen Norderstedts.

Bitte stellen Sie Ihre Modellkommune kurz vor – welche Akteure, Organisationen und Institutionen sind beteiligt und was sind die Kernarbeitsbereiche?

Norderstedt ist die viertgrößte Stadt Schleswig-Holsteins und liegt in der Metropolregion Hamburg. Die Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder unter sechs Jahren findet in insgesamt 34 Kindertagesstätten und bei rund 50 Tagespflegepersonen statt. Norderstedt ist die junge Stadt im Grünen, die vor allem Familien mit Kindern anzieht. Neben den Betreuungsangeboten steht den Familien in vier Sozialräumen ein breit gefächertes Angebot zur Verfügung: Beratung, Unterstützung, Treffpunkte, Bildungsangebote, Möglichkeiten der Interessensvertretung.
Akteurinnen und Akteure im Programm Qualität vor Ort sind die Stadt Norderstedt, Amt für Schule, Sport und Kindertagesstätten, das Jugendamt, die Träger der Kindertagesstätten in Norderstedt, Kindertagesstätten, der Verein Tagespflege, die Familienbildungsstätte, Familienzentren, die frühen Hilfen, die Frühförderung, die Beratungsstelle für Kindertagsstätten sowie die Kreiselternvertretung.

Wer davon gehört zu den festen Mitgliedern in Ihrem Steuerungsgremium?

Die Leiterin des Amtes für Schule, Sport und Kindertagesstätten, die Jugendhilfeplanerin, die Fachberaterin der Beratungsstelle für Kindertagesstätten, die Leiterin der Familienbildungsstätte, die Leiterin der Frühförderung und die Leiterin des Familienzenrums Harksheide. Organisatorisch unterstützt wird das Steuerungsgremium von der Vorzimmerkraft der zuständigen Dezernentin.

Wie viele Einwohner leben in Ihrer Kommune und wie viele Kinder sind zwischen 0 und 10 Jahren?

Knapp 80.000 Einwohnerinnen und Einwohner, rund 7.000 Kinder zwischen null und zehn Jahren.

Warum haben Sie sich für das Programm Qualität vor Ort beworben und welche Ziele verfolgen Sie?

Das Neue an dem Programm Qualität vor Ort ist, dass eine Strategie erarbeitet wird, die nicht nur die Kindertagesstätten betrifft, sondern alle Akteure vor Ort einbezieht. Zwar kennen und schätzen sich in Norderstedt alle und arbeiten auch punktuell zu einzelnen Themen zusammen, aber eine gemeinsame Zielsetzung oder Planung gibt es nicht.
Als das Programm ausgeschrieben wurde und die Aufforderung bestand, sich als Modellkommune zu bewerben, hat die Stadt die Akteure eingeladen, um zu beraten, ob eine Bewerbung erfolgen soll. Insbesondere die Aussicht, eine gemeinsame Strategie zu erarbeiten, motivierte alle zur Bewerbung. Mittlerweile ist ein gemeinsames Ziel erarbeitet worden: Wir, die Akteure und Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, kennen die Bedarfe und Bedürfnisse der Eltern im Bereich der frühkindlichen Bildung und entwickeln passgenaue Angebote für Eltern und Kinder. Damit stärken wir die Eltern und ermöglichen den Kindern ein gesundes Aufwachsen.

Wie arbeiten Sie als Modellkommune?

Wir haben eine Resonanzgruppe (alle Akteue) und eine Steuergruppe gebildet. Die Steuergruppe wurde aus dem Kreis der Resonanzgruppe bestimmt und bereitet alle Themen und Aktivitäten auf und vor. Die Resonanzgruppe diskutiert die Vorschläge der Steuergruppe, gibt Rückmeldung und Anregungen und trifft Entscheidungen z.B. darüber, welche Zielsetzung weiter verfolgt wird. Die Steuergruppe hatte drei unterschiedliche Vorschläge gemacht. Aktuell suchen wir die richtige Methode, um die Bedarfe und Bedürfnisse der Eltern in Norderstedt konkret zu erfahren. Begleitet werden beide Gruppen von unserer externen Prozessbegleiterin, mit der wir sehr gut zusammen arbeiten.

Was war ein bisheriger Höhepunkt der Arbeit oder ein besonderer AHA-Moment?

Der AHA-Moment war die Erkenntnis, dass wir nicht voraussetzten dürfen, die Bedarfe und Bedürfnisse der Eltern zu kennen. Eine besondere Qualität ist für uns die sehr intensive, verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Akteure.

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