"Die Weiterentwicklung der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung ist für uns ein Schatz."

Ein Anker – diese Metapher spiegelt die Arbeit in der frühen Bildung in Neumünster wider. Warum? 

 

Die Weiterentwicklung der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung ist für uns ein Schatz, den wir am Haken haben und mit Unterstützung des Bundesprogramms Qualität vor Ort im Begriff sind zu bergen. Dieses Bild ist für uns stimmig, denn es zeigt, dass wir schon dabei sind den Schatz zu bergen. Wir haben ihn bereits am Haken, aber noch nicht an Land gebracht und geöffnet. Das heißt, es ist ungewiss, wie leicht oder schwer es sein wird die Schatzkiste zu öffnen, welches Werkzeug konkret benötigt wird und welche Schätze die Schatzkiste birgt.

 

Bitte stellen Sie Ihre Modellkommune kurz vor – welche Akteure, Organisationen und Institutionen sind beteiligt und was sind die Kernarbeitsbereiche?

 

Neumünster ist eine kreisfreie, große Mittelstadt in der Mitte Schleswig-Holsteins. Die Stadt ist ein Oberzentrum und somit ein regional fokussierter Standort mit zentraler Funktion für das direkte Umland und mit sehr guter Verkehrsanbindung.  

Die mitwirkenden Akteure im Programm Qualität vor Ort sind die Stadt Neumünster, der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Altholstein und die Arbeitsgemeinschaft nach §78, SGB VIII Kindertagestätten und Kindertagespflege in Neumünster.  

Die Kernarbeitsbereiche sind die Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder gemäß SGB VIII. 

 

Wer davon gehört zu den festen Mitgliedern in Ihrem Steuerungsgremium? 

 

Zu den festen Mitgliedern der Lenkungsgruppe gehören der 1. Stadtrat Neumünsters, der Leiter des Fachdienstes Frühkindliche Bildung, der Jugendhilfeplaner, ein Vertreter der AG 78, eine Vertreterin des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Altholstein-Kindertagesstättenwerk, Fachdienstleiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes und eine Projektleiterin. 

 

Wie viele Einwohner leben in Ihrer Kommune und wie viele Kinder sind unter zehn Jahren? 

 

In Neumünster lebten am 31. Dezember 2017 genau 7.707 Kinder zwischen null und zehn Jahren.  Die Einwohnerzahl lag bei 80.385. 

 

Warum haben Sie sich für das Programm Qualität vor Ort beworben und welche Ziele verfolgen Sie? 

 

Neumünster hat sich für die Bewerbung als Modellkommune im Bundesprogramm Qualität vor Ort entschieden, weil wir die Vision der Entwicklung eines Gesamtkonzeptes und einer zentralen, umfassenden Service- und Beratungsstelle für Familien und Kinder haben. Diese soll über die Fachgrenzen hinausreichen.  

Wir möchten erreichen, dass Familien und Kinder in Neumünster gleichberechtigte, kompetente Unterstützung und Teilhabe erfahren. Hierfür ist es notwendig die horizontale Vernetzung aller Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder und Familien sozialräumlich und leicht zugänglich zu gestalten.  

Unser erstes Ziel lautet: „In Neumünster wählt jedes Kind im Kontext seiner Familie, zwischen Geburt und dem Übergang zur Schule, die seinen Bedürfnissen entsprechende Form der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung.“ 

 

Wie arbeiten Sie als Modellkommune? 

 

Die Vorbereitung unserer Ziele läuft übergreifend auf mehreren Ebenen im Bereich des öffentlichen Jugendhilfeträgers und der Institutionen.  

Die inhaltliche Weiterentwicklung findet innerhalb der Lenkungsgruppe statt.  

 

Was war ein bisheriger Höhepunkt der Arbeit oder ein besonderer AHA-Moment?  

 

Ein ganz besonderer AHA-Moment war für uns die Einigung innerhalb der Lenkungsgruppe auf unser erstes Ziel mit einer bewegten interdisziplinären Diskussion. 

Ein weiterer AHA-Moment ist für uns der Meilenstein der Festlegung von drei Modelleinrichtungen zur Umsetzung des ersten Ziels in einer Probe– und Evaluationsphase. 

 

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