Die Themenfelder

Die Qualität in der frühen Bildung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Folgende Themenfelder bilden die thematischen Schwerpunkte des Bundeskongresses.

Übersicht der Themenfelder

Qualität aus Kindersicht

Starke Partner für Familien

Rund ums Personal

Gesund im Beruf

Gut vernetzt im Sozialraum

Steuerungsfragen bei Trägern, in Kommunen, Ländern und dem Bund

Parallelprogramm

Qualität aus Kindersicht

Was ist gute Qualität in der frühen Bildung? Darüber diskutieren in der Regel Erwachsene mit ganz unterschiedlichen Perspektiven. Aber was denken eigentlich die Kinder? Welche Chancen ergeben sich, wenn man ihnen als wichtigste Zielgruppe von Kindertagesbetreuung genau zuhört – und ihre Sicht ernst nimmt? Auf dem Bundeskongress möchten wir den Jüngsten eine Stimme in den Qualitätsentwicklungsprozessen geben und die Teilnehmenden zu einem Perspektivwechsel anregen. In den Veranstaltungen in diesem Themenfeld geht es zum Beispiel um die Fragen: Was können und sollten Kinder mitentscheiden – in Kitas, aber auch, wenn es um die Planung einer kinderfreundlichen Stadt geht? Welche Rechte haben Kinder und wie können Fachkräfte in Kitas und Kindertagespflege ihnen gerecht werden? Wie können hochbegabte im Elementarbereich altersentsprechend gefördert werden? Wie gestaltet man inklusive Angebote, von denen alle Kinder profitieren? Und was bedeutet es eigentlich in der Praxis, sich konsequent am Kind zu orientieren?   


 

Starke Partner für Familien

Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen im Leben von Kindern im Kita-Alter. Gute Qualität in der frühen Bildung kann deshalb nur im Dialog mit ihnen gelingen. Aber wissen Träger, Kindertagesstätten, Familienzentren und kommunale Beratungsstellen eigentlich um die Bedarfe der Eltern? Wie hat sich die Lebensrealität von Müttern und Vätern in den letzten Jahrzehnten verändert? Und konnten sich die Angebote für Familien entsprechend mitverändern? Wie erfahren Eltern von den zahlreichen Diensten vor Ort und wie können Zugangshürden, vor allem für benachteiligte Familien, abgebaut werden?  

 

Rund ums Personal

 

In Kitas und der Kindertagespflege, in der Verwaltung, bei Trägern und dem Jugendamt –überall werden fachlich und sozial kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Die Workshops und Vorträge in diesem Themenfeld widmen sich den vielfältigen Fragestellungen rund um das Thema Personal: Woher kommen die Erzieherinnen und Erzieher von morgen? Welche Strategien haben Träger und Leitungen, um qualifiziertes Personal zu gewinnen und in Zeiten des Fachkräftemangels auch zu halten? Und wie steht es um Weiterbildungsmöglichkeiten für Erzieherinnen und Erzieher, Tageseltern und Verwaltungsfachkräfte? Wie klappt es mit Teamwork und Teamentwicklung? Und wie sieht eigentlich ein gutes Peer-Review-Verfahren aus?  

 

 

Gesund im Beruf

Ein hoher Lärmpegel, Stress durch zu große Gruppen, das Spannungsfeld zwischen eigenem Anspruch und Realität oder unklare Rollenprofile – die Gründe für Unzufriedenheit und gesundheitliche Belastung von Fachkräften in Kitas und der Kindertagespflege sind vielfältig. Und die daraus resultierenden Krankheitsausfälle verschlimmern die enge Personalsituation noch. Wie kann man das Wohlbefinden der Fachkräfte steigern und ihre Gesundheit im Beruf stärken? Darum geht es in diesem Themenfeld. Wie sehen gute Rahmenbedingungen aus, in denen die Mitarbeitenden von Kitas und Kindertagespflege gerne und gesund ihrer Arbeit nachgehen können? Was hilft mir persönlich, in der Praxis oder als Verwaltungsmitarbeiterin, meine Gesundheit zu erhalten und in meinem Beruf gut älter zu werden? Wie werde ich meinen eigenen Ansprüchen gerecht und überfordere mich dabei nicht? Wie gelingt gutes Zeitmanagement und wie schaffe ich es, im hektischen Arbeitsalltag achtsam für mich und andere zu bleiben? 

 

 

Gut vernetzt im Sozialraum

Gute frühe Bildung für jedes einzelne Kind gelingt am besten, wenn im Sozialraum alle an einem Strang ziehen. Egal ob Fachkräfte aus Kitas und Familienzentren, Tageseltern oder Grundschullehrkräfte – sie alle stimmen dieser These wohl zu. Doch in der Praxis ist Zusammenarbeit nicht immer leicht. Die Zeit im Arbeitsalltag ist knapp bemessen und die Kooperation mit anderen Einrichtungen kommt dann noch oben drauf. Wie es trotzdem klappt und warum sich das Engagement lohnt, das zeigen die Beispiele und Workshops in diesem Themenfeld. Wie gelingen gute Übergänge zwischen Kita und Grundschule? Wie entstehen lokale Bildungslandschaften mit starken Kooperationsbeziehungen? Und was kennzeichnet eigentlich eine Zusammenarbeit, die konstruktiv und vertrauensvoll ist?  

 

 

Steuerungsfragen bei Trägern, in Kommunen, Ländern und dem Bund

Über gute Qualität in der frühen Bildung bestimmen nicht nur die Fachkräfte in Kitas und der Kindertagespflege. Viele Entscheidungen werden von den zahlreichen Mitarbeitenden bei Trägern und Kommunen, in Länder- und Bundesministerien getroffen, die sich für gute Rahmenbedingungen für die Kinderbetreuung einsetzen. Über diese Steuerungsfragen möchten wir in diesem Themenfeld sprechen. Dabei stellen wir unter anderem die Fragen:  Welche Möglichkeiten würde ein Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung in der Grundschule eröffnen? Welche Chancen hält eine Zusammenarbeit von mehreren Kommunen bereit und welche Bedingungen braucht so eine Kooperation? Wie sieht es mit einem Qualitätsentwicklungsgesetz aus? Wie vernetzen sich Fachberaterinnen und Fachberater und welche Vorteile ergeben sich daraus für Träger und Politik? Und wie sieht ein guter Qualitätsentwicklungsprozess auf Ebene des Landkreises aus? 

 

 

 

Parallelprogramm

Frühe Bildung hat viele Facetten und viele Menschen engagieren sich auf die eine oder andere Weise in diesem Feld. Im Parallelprogramm des Kongresses nutzen wir die Chance, einige ungewöhnlichere Ansätze zu präsentieren und die frühe Bildung aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

 

Außerdem stellen sich die Finalisten des Deutschen Kita-Preises vor. Zum ersten Mal prämiert die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in diesem Jahr die „Kita des Jahres“ sowie das „Lokale Bündnis des Jahres“. Was macht die Arbeit dieser Initiativen und Kitas so besonders? Im Parallelprogramm ist Zeit, voneinander zu lernen und sich auszutauschen.  

 

 

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