„Wir gehen aufs GANZE – Das Netzwerk“ im Interview

 

   

 

Welche Ziele verfolgt das Netzwerk?

 

Unser Ziel als PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Hamburg war und ist, die Kooperation von Schule und Jugendhilfe im Ganztag zu stärken. Für eine an den Kinderbedürfnissen orientierte Pädagogik und Umgebung im Sinne von: Ganz GEMEINSAM – Ganz KIND – Ganz STADTTEIL.

 

Das Netzwerk soll dafür Plattform, Ort des Austausches, der Anregungen und guten Ideen sein sowie ein Ort, der Mut macht. Im Rahmen des Programms Qualität vor Ort nahmen 25 Schulen aktiv als Tandem teil und setzten sich gemeinsam Ziele im Hinblick auf die Zusammenarbeit für Kinder im Ganztag.
Uns war besonders wichtig, nicht nur lose Treffen zu organisieren, sondern nachhaltige und verbindliche Prozesse zu initiieren und zu begleiten.

 

Was waren die Highlights der Netzwerkarbeit?

 

Im Grunde war jedes Netzwerktreffen ein Highlight. Zu erleben, dass die Teams die Treffen als Gewinn für ihre Zusammenarbeit sowie Weiterentwicklung betrachten und sich trotz vieler Herausforderungen im Alltag die Zeit dafür genommen haben, war wirklich beeindruckend. Viele gute Ideen haben sich auf diese Weise verbreitet und neue sind hinzugekommen, Kontakte wurden geknüpft und Besuche untereinander initiiert. Darüber hinaus haben sich aus dem Netzwerk heraus neue Formate entwickelt, wie zum Beispiel Veranstaltungen zu bestimmten Themen.

Besondere Highlights waren die gemeinsame Studienfahrt nach Dänemark und die „Zieleinfahrt“ am Ende der Teilnahme im Programm Qualität vor Ort.
Dazu hatten wir ein paar Gäste aus Behörden, Politik, Eltern und der DKJS eingeladen, denen die Teilnehmer im Netzwerk ihre Ziele und Ergebnisse präsentieren konnten. Es war sehr beeindruckend und berührend, so viele engagierte Teams zu erleben, die den Ganztag gemeinsam für Kinder weiterentwickeln wollen.

 

Was wurde erreicht?

 

An vielen Standorten wurden Raumkonzepte erarbeitet, die sich an den Bedürfnissen der Kinder nach Ruhe, Bewegung und Spiel orientieren. Es gab tolle Beispiele, wie Kinder und Eltern in dem Prozess beteiligt wurden.

Einige haben ihr Lernzeitkonzept verändert, um Kindern mehr Freiräume zu schaffen oder das pädagogische Personal am Nachmittag mit ihren Kompetenzen stärker einzubeziehen. Andere haben ein gemeinsames Kinderschutzkonzept entwickelt und das Kollegium für das Thema sensibilisiert.

Gemeinsame Leitbilder wurden erarbeitet und mit Leben gefüllt, Lehrerzimmer in Mitarbeiterräume umgewandelt, gemeinsame Projekte geplant und umgesetzt oder auch Strukturen für eine bessere Verzahnung geschaffen.

 

Insgesamt gesehen sind die Teams noch enger zusammengewachsen und haben sich gleichzeitig über ihre Schule hinaus stärker vernetzt. Man spürt ganz viel Bewegung und Motivation, etwas zu verändern.

 

Wie geht es in Zukunft weiter?

 

„Qualitätsentwicklung ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist!“, sagte Valeska Pannier so treffend in ihrem Beitrag auf unserer Abschlussveranstaltung im Programm Qualität vor Ort..
Auch ein Netzwerk selbst kann sich weiterentwickeln und wir haben schon einige Ideen dazu. Im September starten wir daher die zweite Etappe von „Wir gehen aufs GANZE – Das Netzwerk“, in der der Aspekt „Ganz KIND“ noch stärker in den Fokus gerückt wird.

 

 

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