Modellkommune Warendorf - Mit Schwung in die Zukunft

   

 

Im April fand im Sparkassenforum in Warendorf die letzte Veranstaltung der Modellkommune Warendorf im Rahmen von Qualität vor Ort statt. Unter den 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Vertreter und Vertreterinnen der Träger und Kommunalverwaltungen sowie Akteure aus den Fachämtern des Kreises Warendorf. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Brigitte Klausmeier. Sozialdezernentin des Kreises Warendorf, die das besondere Engagement der Beteiligten an der Verbesserung der Qualität in der Kindertagesbetreuung hervor. Zudem verdeutlichte sie noch einmal, dass zwar das Programm Qualität vor Ort an dieser Stelle endet, nicht aber der Prozess der Qualitätsentwicklung in Warendorf. 

 

Elternbefragung als Auftakt 

 

2016 begann die Arbeit der Modellkommune mit einer flächendeckenden Elternbefragung des Amtes für Kinder Jugendliche und Familien zur Qualität in den Kitas. Über die Ergebnisse der Elternbefragung sprach das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (AKJF) des Kreises Warendorf mit den Kita-Trägern. Neben den Wünschen der Eltern ging es dabei auch um die gesetzlichen Anforderungen für gute Kita-Qualität.  

 

„Seit 2016 haben wir zwei Jahre lang in dem von der Deutschen Kinder und Jugend Stiftung (DKJS) getragenen Projekt an der Qualität der frühen Bildung gearbeitet. Das Programm ließ sich gut in die Qualitätsentwicklung integrieren, mit der wir bereits zuvor mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen begonnen hatten“, berichtete AKJF-Leiter Wolfgang Rüting. Damit sei der Prozess jedoch nicht abgeschlossen. „Qualitätsentwicklung ist eine dauerhafte Aufgabe“, so Rüting weiter. 

 

Qualität aus Kindersicht 

 

Dass diese wichtige Aufgabe nach dem Ende von Qualität vor Ort weitergeht, wurde auch am Programm der Abschlussveranstaltung deutlich. Es ging nicht nur um den Blick zurück, bei dem sich auch Svenja Butzmühlen von der DKJS für die gute Zusammenarbeit mit dem Kreis Warendorf bedankte und das Projekt als Leuchtturm bezeichnete. Darüber hinaus wurde Qualität aus Kindersicht in den Mittelpunkt gerückt. Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann vom DESI stellte die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie vor. In den zurückliegenden Monaten wurden bereits in drei Einrichtungen im Kreis Warendorf die Studienergebnisse durch die Prozessbegleiterin Ursula Günster-Schöning umgesetzt. Die Prozessbegleitung der Modellkommune Warendorf läuft noch bis Ende September. Ziel ist der Transfer des Übergangskonzept Kindertagesbetreuung – Grundschule in weitere Gemeinden.

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