Gemeinsam laut denken!

In Hamburg trafen sich Bildungsexpertinnen und -experten zum Open Space. Das Thema: Kindertagesbetreuung in der internationalen Stadtgesellschaft.

In der Kindertagesbetreuung spiegeln sich gesellschaftliche Bedingungen auf besondere Weise wider: So ist zum Beispiel für geflüchtete Kinder die Kita zum ersten Mal seit langem wieder ein sicherer Platz zum Aufwachsen unter Gleichaltrigen. Und zugewanderte Familien können in Fachkräften Partner finden, die das Ankommen in Deutschland erleichtern. Kitas und Kindertagespflegestellen werden so zu Orten, an denen Interkulturalität gelebt wird und können damit Ausgangspunkte für ein gelingendes Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in unseren Städten werden.

 

Wie kann die Herausforderung der Vielfalt als Chance genutzt werden? Und was ergibt sich daraus für die Qualität von Kitas und Kindertagespflege?

 

Um sich über anstehende Aufgaben und Handlungsbedarfe in Hamburg zu verständigen, trafen sich am 14. Juni 2016 rund 70 Bildungsexpertinnen und –experten aus Wohlfahrtsverbänden, Verwaltung, Stiftungen, Vereinen, Trägern, Politik und den Regionalen Bildungskonferenzen. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung hatte zu einem Open Space ins Wilhelmsburger Bürgerhaus eingeladen.

Das Besondere der Veranstaltung: Statt einer festen Tagesordnung konnten die Teilnehmenden selbst bestimmen, worüber diskutiert werden sollte. Und so standen neben dem Fachkräftemangel und dem Thema Elternzusammenarbeit auch Fragen zum Hamburger Kita-Gutscheinsystem auf dem Programm. Das Veranstaltungsformat lud zum Austausch auf ganz neuer Ebene ein, Trägerzugehörigkeiten oder Positionen konnten im Gespräch außen vor gelassen werden.

 

Zum Abschluss des Tages versammelten sich alle hinter einer Idee: Das Kind muss wieder in den Mittelpunkt rücken!

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