Netzwerkforum Hamburg - Ein Rückblick

 

 

 

Als Expertinnen und Experten für Ihre Netzwerke kennen unsere Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner vor Ort ihre Potentiale und Hürden am besten. Am 22.11.2017 fand im Bramfelder Kulturladen e.V. (Brakula) in Hamburg ein Netzwerkforum statt. Netzwerkakteurinnen und -akteure aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen kamen zusammen und lernten sich mit ihren Expertisen, Themen und Herausforderungen kennen. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Peer-Austauschs und rückte somit die gegenseitige Unterstützung mit Know-how, gelernten Lektionen und individuell erprobtem Handwerkszeug in den Mittelpunkt des Geschehens.  

 

Einer der Höhepunkte des Netzwerkforums war die Präsentation einzelner Netzwerke. Diese fand in besonderer Form statt: Bei der sogenannten Pecha Kucha-Präsentation wurden 20 PowerPoint-Folien an die Wand projiziert, die jeweils nach 20 Sekunden wechselten. Die Vortragenden hatten die Aufgabe, pro Bild klare Aussagen über ihr Netzwerk zu treffen. Das Publikum durfte sich über kreativ gestaltete Präsentationen freuen, die spontan auch auf Flipchart-Präsentationen und ein Impro-Theaterstück ausgedehnt wurden. 

 

Die Präsentationen dienten als Grundlage, um die eigenen Prozesse anhand von Beispielen anderer Netzwerke zu reflektieren und Impulse für die weitere Arbeit mitzunehmen.  

Sie waren nicht nur unterhaltsam, sondern führten den Teilnehmenden des Netzwerkforums gleichzeitig den Mehrwert aus der Zusammenarbeit mit Prozessbegleitungen für die eigenen Prozesse vor Augen. Im Anschluss an die Präsentationen folgten zwei intensive Arbeitsphasen, in denen die Netzwerkakteurinnen und -akteure die Möglichkeit hatten, in selbstgewählten Gruppen intensiv über ihre Fragen und Anliegen zu sprechen.  

 

Die begeisterten Gesichter und die positiven Rückmeldungen am Ende des Tages machen sichtbar, wie wichtig das Schaffen eines gemeinsamen Forums ist, um von- und miteinander zu lernen und sich bei der Netzwerkarbeit über die Schulter schauen zu können. Je mehr Köpfe mitdenken, mitreden, mitgestalten, desto mehr Transfer und Denkanstöße können entstehen. 

 

In diesem Sinne wurde die Veranstaltung von der Kieler Poetin Zara Zerbe und ihrem Spoken Word „Playmotopia“ abgerundet, das abschließend eine Kinderzimmer-Playmobil-Utopie in den Raum des Brakulas transportierte:  

Zwischen Licht und Schatten: sehr viel bunt / im Plastik-Universum, / das sich ausdehnt, zirkuliert / Wo wir alles wissen, alles dürfen / Auch Getränkeblasen blubbern! / Statt Gemüse Zuckerwatte / auf die Hand / Die Liste aller Dinge / die so schön sind, / und hier möglich, / sie ist lang. 

 

 

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