Rückblick Modellkommunenakademie in Fulda

   

 

Am 11. und 12. Juni ging es für die Modellkommunen aus Qualität vor Ort nach Fulda: Im Morgensternhaus fand die dritte Modellkommunenakademie im Rahmen des Programmes statt. Insgesamt waren Akteure und Akteurinnen aus 12 Kommunen angereist, um sich über ihre Erfahrungen in der Arbeit an kommunalen Gesamtstrategien für frühe Bildung auszutauschen und voneinander zu lernen. Daneben sorgten fachliche Inputs und Beratungsangebote durch Expertinnen und Experten aus der Schweiz und aus Deutschland für weitere Impulse. Moderiert wurde die Veranstaltung von Britta Loschke.

 

Der erste Tag begann für die Teilnehmenden mit einer Bestandsaufnahme des eigenen Prozesses. Welche Themen sind innerhalb der Kommunen derzeit besonders wichtig? Was ist im Prozess bereits gut gelungen? Welche zentralen Fragen sollen auf der Akademie thematisiert werden?
Yves Weber, Projektleitung des Programms Primokiz2, gab in seinem Input einen Überblick, wie die Schweizer Gesundheitsstiftung Radix Gemeinden und Kantone in der Schweiz begleitet, die genauso wie die QvO-Modellkommunen nach dem Primokiz-Ansatz an der Entwicklung und Umsetzung einer kommunalen Gesamtstrategie für eine Politik der frühen Kindheit arbeiten. Um den deutschen Modellkommunen möglichst konkrete Einblicke in die Arbeit der Schweizer Kommunen zu geben, hatte er Beispiele von erarbeiteten Situationsanalysen und daraus entwickelten Strategien der Schweizer Standorte im Gepäck. Große Aha-Effekte erzielte auch Robert Römer bei den Teilnehmenden. Als Netzwerk-Experte und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachhochschule Erfurt erläuterte er in einem Input sehr anschaulich, welchen strukturellen Besonderheiten und typischen Herausforderungen sich Akteure aus kommunalen Netzwerken häufig gegenübersehen. Die Modellkommunen hatten in den folgenden zwei Tagen die Möglichkeit, sich mit den beiden Referenten auszutauschen und individuell beraten zu lassen.

 

Anschließend an die Impulse begann für die Teilnehmenden die Arbeit in kleinen Gruppen. Es wurden Hindernisse und Hürden in den Modellkommunenprozessen identifiziert und Lösungsansätze erarbeitet.

 

Ein Input von Martine Scholer, die als Primokiz-Expertin verschiedene Schweizer Gemeinden in ihrem Vorhaben zur kommunalen Gesamtstrategie begleitet und berät, läutete den zweiten Tag der Akademie ein. Anhand drei verschiedener Gemeinden aus der Schweiz zeigte sie die Schlüsselmomente in den Primokiz-Prozessphasen auf und unterstrich die Wichtigkeit der politischen Unterstützung des Prozesses. An den Impuls schloss sich eine Beratungsfishbowl mit Frau Scholer an: Hier traten einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Fragen in die Fishbowl ein und wurden konkret beraten. Bei Anknüpfungspunkten oder eigenen Beratungsbedarfen traten andere Modellkommunen selbst in den Kreis ein. Später arbeiteten die Teilnehmenden an den nächsten Prozessschritten ihrer Modellkommunen. Wie kann eine Situationsanalyse aussehen? Mit welchen Argumenten überzeugt man Entscheidungsträger, das Vorhaben zu unterstützen? Und wie kann sichergestellt werden, dass die begonnenen Prozesse auch nach dem Abschluss der Begleitung durch Qualität vor Ort erfolgreich weitergeführt werden? Zum Ende der Veranstaltung bereiteten alle Anwesenden gemeinsam die Inhalte der vierten und letzten Modellkommunenakademie im Herbst 2018 vor.

 

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