Jetzt bewerben!

Ab sofort können sich Interessierte als Netzwerk für frühe Bildung oder Modellkommune im Programm Qualität vor Ort bewerben und von passgenauen, kostenlosen Angeboten profitieren.

Wenn alle an einem Strang ziehen, kann es nur in eine Richtung gehen – das gilt auch für die frühe Bildung, Betreuung und Erziehung. Um die Qualität hier nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln, müssen sich alle Beteiligten in einer Kommune zusammenschließen.

 

Netzwerke für frühe Bildung

 

Das Bundesprogramm Qualität vor Ort unterstützt deshalb ab sofort 150 lokale Netzwerke für frühe Bildung mit passgenauen und kostenlosen Angeboten. Dazu zählt neben einer bedarfsgerechten Analyse der Ausgangslage, Hilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildungen, auch eine professionelle Prozessbegleitung. 18 Monate lang hilft diese den teilnehmenden Netzwerken dabei, das selbst gesteckte Qualitätsziel nicht aus den Augen zu lassen. Für welches Ziel sich das Netzwerk stark macht, bleibt den Akteurinnen und Akteuren vor Ort überlassen: Sollen die Angebote für die Kleinsten im Ort besser miteinander verknüpft werden? Sollen Eltern als Erziehungspartner mehr in die Arbeit des Kitapersonals eingebunden werden? Oder geht es darum, einen einrichtungsübergreifenden Plan zur Gesundheitsförderung aller Kinder zu entwickeln? Im Programm sind den Vorhaben der einzelnen Netzwerke keine Grenzen gesetzt.

 

Modellkommunen

 

Damit jedes Kind unabhängig vom Geldbeutel der Eltern bestmöglich gefördert werden kann, sollten Kommunen die Angebote ihrer Jugend-, Sozial-, Gesundheits- und Schulämter optimal aufeinander abstimmen. Qualität vor Ort wird in den kommenden zwei Jahren deshalb 20 Modellkommunen genau dabei unterstützen. Ziel ist die Entwicklung einer individuellen Gesamtstrategie, die Leistungen für Kinder bestimmter Altersgruppen miteinander verzahnt und Übergänge von der Geburt bis zum Schuleintritt erleichtert. Hierfür wird allen teilnehmenden Städten und Gemeinden eine Prozessbegleitung zur Seite gestellt. Zudem unterstützt das Programm die Kommunen mit kostenlosen Fortbildungen und Austauschformaten. Vorbild ist das Schweizer Projekt „Primokiz“ der Jacobs Foundation.

 

Jetzt bewerben!

 

Wer ein Netzwerk für frühe Bildung oder eine Modellkommune ins Leben rufen möchte, kann sich bis zum 15. August bewerben. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es bereits ein bestehendes Netzwerk gibt, das gemeinsam mit Qualität vor Ort weiterarbeiten möchte, oder ob ein neues Netzwerk gegründet werden soll. Das Angebot richtet sich an alle Engagierten aus den Bereichen Verwaltung, Politik und Betreuungspraxis.

 

Modellkommunen benötigen politischen Rückenwind aus ihrer Kommune. Bewerben können sich hier Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter. Wir empfehlen die Bewerbung vor allem kreisangehörigen Städten und Gemeinden mit 20.000 – 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. In Ausnahmefällen ist auch die Teilnahme von größeren oder kleineren Kommunen möglich. Sprechen Sie uns dafür am besten direkt an.

 

Zur Bewerbung als Netzwerk für frühe Bildung

Zur Bewerbung als Modellkommune

Los geht's!

Informationen zum Bewerbungsverfahren

mehr

Service vor Ort

Ansprechpersonen für Ihre Bewerbung

Kontakt
Gefördert vom: