Multiprofessionelles Arbeiten in Kitas – Welche Kita-Teams brauchen wir in Zukunft?

 

 

   

 

Wie kommt es, dass ca. 35 Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung in Rheinland-Pfalz gemeinsam frühstücken und dabei darüber diskutieren, wie multiprofessionelles Arbeiten in Kita-Teams gelingen kann? Sie alle waren beim zweiten Bildungsfrühstück der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), dass dieses Mal gemeinsam mit dem Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) in Koblenz durchgeführt wurde. Auch das Bildungsministerium nahm als Kooperationspartner an der Veranstaltung teil.

 

„Nachdem wir Ende 2017 bereits zu einem Gedankenaustausch in Rheinland-Pfalz zu multiprofessionellen Teams in der Kita eingeladen hatten und das IBEB das Thema beim IV. KiTa-Kongress „KiTa multiprofessionell gestalten?!“ aufgriff, war es ein Anliegen von uns, gemeinsam an dem Thema weiterzuarbeiten“ berichtet Julia Schneider, Leiterin der DKJS Rheinland-Pfalz.

 

Frau Maria-Theresia Münch, wissenschaftliche Referentin beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., zuständig u.a. für Kindertagesbetreuung, frühe Bildung und Personal in Kindertageseinrichtungen eröffnete mit einem „Bildungshäppchen“. In diesem kurzen Impulsvortrag betonte sie, dass Multiprofessionalität für die Kitas eine Bereicherung und ein Qualitätsmerkmal darstellt, aber nicht als Notlösung für den Fachkräftemangel gesehen werden darf. Es braucht eine Rahmung, um Qualität und Fachlichkeit in Kitas zu schaffen.

 

Die Vertreterinnen und Vertreter von Kita-Trägern, Kita-Fachberatungen, Kita-Leitungen, Eltern und Gewerkschaften sprachen darüber, wie Arbeiten in einem multiprofessionellen Team gelingen kann. Zudem tauschten sie sich darüber aus, an welchen Stellen die Fachkräftevereinbarung für Rheinland-Pfalz neu diskutiert werden muss, wenn Multiprofessionalität immer mehr in den Fokus rückt.

 

"Bereits jetzt arbeiten viele Professionen in einer Kita. Es geht vor allem darum, dass Leitungen und Teams diese Vielfalt an Professionen nutzen, das geht nicht von selbst. Wenn wir uns vornehmen, auch mit multiprofessionellen Teams die Qualität in den Kitas zu verbessern, dann sind wir auf dem richtigen Weg" sagt Prof. Dr. Armin Schneider, Direktor des Instituts für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz.

 

Das zweite Bildungsfrühstück zeigte erneut: es braucht nicht viel für einen konstruktiven und facettenreichen Austausch. Auch komplexe Themen, wie multiprofessionelle Teams, können in offener Atmosphäre tiefgründig diskutiert werden.

Im Dezember 2018 fand bereits ein erstes Bildungsfrühstück zum Thema Qualität in der frühen Bildung im Saarland statt. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung am Standort Trier möchte den Austausch in lockerer Atmosphäre fest etablieren.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.dkjs.de

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