Akteurinnen und Akteure der Modellkommunen trafen sich am 1. und 2. April in der Nähe von Göttingen

 

 

   

 

Ein herzliches Wiedersehen vieler Akteurinnen und Akteure der Modellkommunen gab es am 1. und 2. April im Waldschlösschen, in der Nähe von Göttingen.

 

Dort trafen sie sich zur Zugabe-Akademie – eine Zusatzveranstaltung, nachdem im September 2018 die letzte reguläre Akademie für Modellkommunen von Qualität vor Ort stattgefunden hatte. Über die zwei Jahre Programmlaufzeit hatten sie sich vier Mal im Rahmen der Akademie getroffen und waren gemeinsam zu einer Hospitationsreise in die Schweiz aufgebrochen.

 

Die Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet tauschten sich über aktuelle Fragen der frühen Bildung aus. Unter anderem warfen sie gezielt einen Blick auf den Stand in ihren Kommunen und die Veränderungs- und Entwicklungsprozesse, die durch Qualität vor Ort angestoßen wurden.

 

Zudem gab es Inputs zu verschiedenen Themen der Netzwerk- und Projektarbeit. So wurde in kleineren Arbeitsgruppen die Methode des Troika-Consulting erprobt. Eine Form von kollegialer Beratung, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als sehr gut einsetzbares und agiles Tool gelobt wurde.

 

Spannende und anregende Impulse setzte der Vortrag von Peter Apel, Geschäftsführer des Planungsbüros STADTKINDER aus Dortmund. Er zeigte, warum es so wichtig ist, dass Kinder Brachen und Freiräume in ihrem Umfeld haben und wie Spielplätze aussehen, auf denen Kinder auch wirklich spielen und sich entwickeln können. Seine Ideen und Ansätze für eine kinder- und familienfreundliche Stadtplanung stellen das Kind mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt – das entspricht genau dem Ansatz der Kindorientierung, der auch der Arbeit in Qualität vor Ort zugrunde gelegt wurde. Die Teilnehmenden nahmen viele Ideen für ihre Kommunen mit, wie Freiräume erhalten oder Plätze gestaltet werden können. Nach einem sehr lebendigen Vortrag des Autors Andreas Weber zu seinem Buch „Natur tut gut – Warum Kinder draußen glücklicher sind“ klang der Abend am Lagerfeuer gemütlich aus.

 

Am zweiten Tag wurde gemeinsam intensiv auf die Wirkung des Programms Qualität vor Ort geschaut. Was hat geholfen auf dem Weg zu einer Gesamtstrategie frühe Bildung, was war hinderlich, was hätte es gebraucht? Und welche Angebote des Programms waren hierbei besonders wichtig? Diese Erkenntnisse aus den einzelnen Kommunen werden nun aufbereitet.

 

Zum Abschied wurde dann noch das ein oder andere Tränchen verdrückt. Es wurde klar, dass man sich in dieser Zusammensetzung wohl das letzte Mal gesehen hat. Trotzdem war der neue Schwung und Elan zu spüren, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch von dieser Akademie mitnehmen, um vor Ort weiter an ihrem integrierten, kommunalen Gesamtkonzept der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung zu arbeiten.

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