Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag 2017

Vom 28. bis 30. März fand in Düsseldorf Europas größte Jugendhilfekonferenz statt. Qualität vor Ort beteiligte sich am Fachforum "Frühe Bildung weiterentwickeln" des BMFSFJ.

Vom 28. bis 30. März 2017 fand im Congress Center Düsseldorf der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag statt. Auch Qualität vor Ort beteiligte sich an Europas größter Fachmesse für den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Während des Fachforums "Frühe Bildung weiterentwickeln – Impulse für die Praxis durch den Bund-Länder Qualitätsprozess" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) berichtete Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, von den Ergebnissen, die im vergangenen Jahr im Programm generiert werden konnten. 

 

Bei 50 bundesweiten Dialogveranstaltungen sowie über eine Online-Umfrage mit mehr als 3.000 Teilnehmenden hatte Qualität vor Ort im Jahr 2016 Meinungen zur Qualität der frühen Bildung in Deutschland einholen können. Die Ergebnisse: Fachkräfte der frühen Bildung leisten ihre Arbeit mit außergewöhnlichem Engagement für jedes Kind. Und doch ist die Herausforderung, dass zu wenig Zeit im Arbeitsalltag da ist, für alle Erzieherinnen und Erzieher und alle Leitungskräfte deutlich spürbar. Hier fehlt es an Ressourcen, um den eigenen Ansprüchen und den individuellen Bedürfnissen jedes Kindes bestmöglich gerecht werden zu können.

 

Diese Herausforderungen hat auch der Zwischenbericht "Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern" von Bund und Ländern identifiziert, den Marion Binder vom Bundesfamilienministerium während der Veranstaltung vorstellte. Der Bericht definiert klare Qualitätsentwicklungsziele für neun verschiedene Entwicklungsfelder, zum Beispiel für den Fachkraft-Kind-Schlüssel oder die Qualitätsentwicklung im Feld der Kindertagespflege.

 

Dass die Qualitätsentwicklung in Kitas und der Kindertagespflege ein wichtiges Thema ist, betonte auch die Ministerpräsidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, in ihrer Eingangsrede zum DJHT am 28. März. Vor rund 6.000 Leuten eröffnete sie gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel den Fachkongress und betonte: "Es geht nicht nur um die Zahl der Plätze (in Kitas), sondern auch darum, dass Eltern ein gutes Gefühl haben, wenn sie ihre Kinder abgeben – weil die Qualität stimmt". Außerdem betonte sie die große Chance, die der DJHT den Teilnehmenden für Vernetzung und Austausch biete: "Gerade in den Kitas haben wir noch enorme Potentiale, durch Vernetzung noch mehr für die Kinder rauszuholen".

 

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