Rückblick auf den Fachtag "Chancen der Digitalisierung in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung"

 

 

 

Am 13. Dezember 2017 fand als Kooperation zwischen Qualität vor Ort und dem hessischen Ministerium für Soziales und Integration ein Fachtag zum Thema Digitalisierung in der frühen Bildung im Kulturbahnhof in Kassel statt. Unter der Moderation von Britta Loschke bot der Tag fachliche Inputs, Workshops und Raum zu Austausch und Diskussion.  

Eva Reichert-Garschhammer vom Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in München griff zum Start in den Fachtag in ihrem Impulsvortrag einige Chancen der Digitalisierung für die frühe Bildung, Betreuung und Erziehung auf. So bietet die digitale Bildung beispielsweise neue Chancen im Umgang mit aktuellen Herausforderungen wie der Integration von Flüchtlingen, wachsender Heterogenität und Inklusion. Auch wird durch die frühe Auseinandersetzung mit digitalen Medien die Chance vergrößert, dass Kinder nicht von Medien „abhängig“ werden, sondern lernen, kompetent mit ihnen umzugehen. Diese Chancen können zum einen in Ihrem beruflichen Alltag unterstützend sein, zum anderen aber auch eine Bereicherung für Medienbildung in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung darstellen.   

 

Kreative Medienarbeit & Datenschutz 

 

Jörg Ruckel vom Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel gab in diesem Workshop Impulse zu medienpraktischer Arbeit. Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Gelegenheit an Mitmachstationen auszuprobieren, wie Trickfilme gestaltet und wie Kamera und Video in der Praxis eingesetzt werden können.  Auch das wichtige Thema Datenschutz stand im Fokus, denn besonders im Kitaalltag fallen an den unterschiedlichsten Stellen Informationen an, die schutzbedürftig sind. Was darf über Kinder und Eltern gespeichert werden und wer darf dazu Zugang haben? Wie sieht es mit Fotos für die Homepage aus und was ist mit Kita-Festen? Was ist bei der Kommunikation mit Eltern über Messenger zu beachten? Friedhelm Lorig von medien+bildung.com gab in dem Workshop Antworten auf diese und weitere Fragen und sorgte gleichzeitig für Orientierung im Dschungel an Verordnungen und Gesetzen.  

 

Schritt für Schritt kinderleicht kreativ Programmieren  

 

Birgid Dinges von medien+bilung.com machte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihres Workshops mit Emma und Cubetto bekannt. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen gehört Programmieren zu den unverzichtbaren Kulturtechniken in einer digitalen und medialen Gesellschaft. Im Elementarbereich gelingt es mit dem Duo Schaf "Emma" und dem Holzroboter "Cubetto" eine Brücke zu bilden zwischen kreativer Medienerziehung, spielerischem Programmieren (Coding), den Inhalten der unterschiedlichen Bildungsbereiche und den Anforderungen der KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt". Es werden Grundlagen für einen bewussteren Umgang mit der Digitalisierung gelegt -  altersgerecht und ohne Bildschirm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmen haben Emma und Cubetto schnell auf Reisen schicken und sich so von dem kindgerechten Konzept überzeugen können. 

 

Digitale Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren  

 

Wie kann die Dokumentation von Bildungsprozessen in der Kita mit digitalen Medien erfolgen? Wie können die Kinder bei der digitalen Dokumentation partizipieren? Marion Lepold vom Institut „Q-I-K - Qualität in Kitas“ gab im Rahmen des Workshops die Gelegenheit, verschiedene digitale Beobachtungsinstrumente an Tablet-Computern gemeinsam auszuprobieren.  

Begleitet wurde der Tag von Live-Zeichnerin Sandruschka. 

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