Kiezspaziergang durch das Brunnenviertel 

   

 

Kiezrundgang durch das Brunnenviertel: Am 12. Juni 2018 veranstaltete der Kitaverbund Brunnenviertel einen Spaziergang mit der Jugendstadträtin Dr. Sandra Obermeyer durch den Kiez. Es wurde gezeigt welche Angebote und Einrichtungen es im Verbund gibt, wie die Situation im Kiez ist und auch vor welchen Herausforderungen der Verbund vor Ort steht.  

 

"Ich finde es wichtig und gut, dass im Kitaverbund die Orientierung der Kindertagesbetreuungsangebote an den sozialräumlichen Bedingungen des Brunnenviertels und die inhaltliche Vertretung der Kitas und der Familien vor Ort im Fokus stehen und ein guter Kontakt zum Bezirksamt besteht.", beschreibt Dr. Sandra Obermeyer die Bedeutung des Verbundes.  

 

Nach der Begrüßung durch Teresa Näther, Sprecherin des Kitaverbundes, teilten Katja Niggemeier und Sabine Hellweg vom Quartiersmanagement Fakten über das Brunnenviertel mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zudem sprach Frau Koch, Leiterin des Fachdienstes für Tagesbetreuung von Kindern, Jugendamt Mitte, über aktuelle Zahlen und Trends in der Kitaentwicklung. 

 

Vom Olaf-Palme-Zentrum aus ging es für die Teilnehmenden zur Kita Ramlerstraße. Gemeinsam mit der Kitaleitung fand hier ein Rundgang durch die Einrichtung statt. Anschließend wurde auf die Herausforderungen, vor denen die Einrichtung und der Kiez steht aufmerksam gemacht. Der Spaziergang führte die Teilnehmenden weiter durch den Kiez, zu anderen Einrichtungen und endete im Familienzentrum Wattstraße. In einer Abschlussrunde wurden Eindrücke geteilt und besprochen. Die Wichtigkeit von Themen wie Mangel an Kitaplätzen und Fachkräften wurde an dieser Stelle erneut deutlich und gemeinsam nach mögliche Lösungsansätzen gesucht.  

 

Seit bereits zehn Jahren arbeitet der Kita-Verbund Brunnenviertel an Qualität in der Kindertagesbetreuung im Kiez. Insgesamt 19 Kitas unterschiedlicher Träger setzen sich unterm dem Dach des Verbundes und Schirmherrschaft von Dr. Barbara John gemeinsam für gute frühe Bildung, Betreuung und Erziehung ein. Unterstützt wird der Verbund durch Qualität vor Ort. 

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Rückblick auf den Tag der Kinderbetreuung 2018

 

 

 

Blumengrüße aus dem Gummistiefel, mehrere Luftballonaktionen und unzählige Dankeschön: Am 14. Mai war Tag der Kinderbetreuung und in ganz Deutschland fanden Aktionen und Veranstaltungen statt, um Erzieherinnern, Erziehern und Tageseltern Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenzubringen. Gründe gibt es viele: Beruf und Familie gut unter einen Hut zu bringen ist für viele Eltern ganz schön herausfordernd. Gott sei Dank werden sie dabei von echten Multitalenten in Kitas und Kindertagespflegestellen unterstützt: Denn Kinderbetreuerinnen und Kinderbetreuer sind Spielkammeraden, Tröster, Lernbegleiter und Vorbilder zugleich. Tag für Tag sorgen über 700.000 engagierte Kita-Fachkräfte und Tageseltern dafür, dass unsere Kleinsten bestmöglich gefördert werden, unbeschwert aufwachsen können und Deutschland in Bewegung bleibt. 

 

Vielfältige Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland 

 

Perfektes Eis-Wetter hatten die knapp 350 Kinder und ihre erwachsenen Begleiter in Winsen an der Aller. Zum Tag der Kinderbetreuung organisierte das Winsener Familienbüro gemeinsam mit der örtlichen Eisdiele Dolomiti ein großes Fest im Freien. Der Gemeindebürgermeister Dirk Oelmann, Doris Pohland vom Familien- und Seniorenservicebüro sowie die Inhaber des Eiscafés hießen alle Kinder willkommen. Danach freuten sich die jungen Besucher über viele bunte Eiskugeln und gemeinsame Spiele bei strahlendem Sonnenschein.  

 

In Berlin organisierte der Bezirkselternausschuss Kita Marzahn-Hellersdorf (BEAK) erneut einen Gala-Abend für die Fachkräfte. Mit einem Bühnenprogramm mit Musik, Unterhaltung und Redebeiträgen aus der Politik wurden die Erzieherinnen, Erzieher, Tagesmütter und Tagesvätern aus dem Bezirk gedankt. Insgesamt 250 Fachkräfte folgten der Einladung des BEAK. 

 

Entlang der Südlichen Weinstraße besuchte der Kreiselternausschuss (KEA) gemeinsam mit Landrat Dietmar Seefeldt und dem Ersten Kreisbeigeordneten Marcus Ehrgott verschiedene Kitas, um sich persönlich bei den Fachkräften zu bedanken. Die Besucher sowie viele Elternvertreter aus der Region verteilten Blumengrüße und Schaumküsse an das Personal von insgesamt 73 Einrichtungen.  Bei seinem Besuch einer Kita in Edenkoben dankte Landrat Dietmar Seefeldt den Kita-Fachkräften für ihre gute Arbeit und dem Kreiselternausschuss für die Initiative zum Tag der Kinderbetreuung: „Ich bin mir sicher, dass die Wertschätzung der Eltern dank der vielen Aktionen einmal mehr in den Einrichtungen angekommen ist.“  

 

Auch weitere Politiker nutzen den Aktionstag, um persönlich Danke zu sagen. So besuchte zum Beispiel der Bundestagsabgeordnete Jens Lehmann die Kita Hildegardstraße in Leipzig-Volkmarsdorf und überreichte den Erzieherinnen und Erziehern Blumen. Auch in Hessen gab es als Dankeschön Blumen: René Rock, der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, machte sich auf den Weg in die Kita „Eichwäldchen“ in Oberursel, die Kita „Regenbogen“ in Neustadt, die Kita „Hofwiesenweg“ in Stadtallendorf und die Krabbelstube „Sonnenkinder“ in Kirchhain. Viele Politiker sagten zudem per Videobotschaft in den sozialen Medien Danke. 

 

Der Tag der Kinderbetreuung soll dazu beitragen, der außerfamiliären Kinderbetreuung in Deutschland den Stellenwert zu verleihen, der ihr zusteht. Der Aktionstag wurde bereits 2012 vom Duisburger Peter Gärtner ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich am Montag nach Muttertag statt. 

 

Hier geht es zu weiteren Aktionen, die am Tag der Kinderbetreuung stattfanden.  

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Rückblick auf den Bundekongress "Qualität in der frühen Bildung"

 

 

 

 

Am 3. und 4. Mai fand der Bundeskongress „Qualität in der frühen Bildung“ statt. Die rund 400 Teilnehmenden setzen sich aus ganz verschiedenen Bereichen zusammen: Vertreter aus der Kita-Praxis, der Kindertagespflege, Kommunalverwaltungen, der Wissenschaft, Trägern, Behörden, Ämtern und Verbänden kamen im Café Moskau in Berlin zusammen. Im Zentrum der zwei Kongresstage standen Austausch, Vernetzung und Weiterbildung. Sechs große Themenfelder strukturierten dabei das Programm: Qualität aus Kindersicht, Starke Partner für Familien, Rund ums Personal, Gesund im Beruf, Gut vernetzt im Sozialraum und Steuerungsfragen bei Trägern, in Kommunen, Ländern und dem Bund. Zudem gab es im Parallelprogramm die Möglichkeit die vielen Facetten früher Bildung kennen zu lernen und miteinander in den Austausch zu treten.

 

Qualität ist ein Prozess und entsteht gemeinsam

 

Eröffnet wurde der Bundeskongress von Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Sandro Giuliani, Geschäftsführer der Jacobs Foundation, Valeska Pannier, Programmleiterin Qualität vor Ort und Sabine Gattermann aus der Qualität vor Ort-Modellkommune Norderstedt. Im Plenum begrüßten sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, erinnerten sich an ihre eigene Kita-Zeit und verdeutlichten die Wichtigkeit der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung. Auch die Frage danach, was eigentlich Qualität bedeutet, stimmte die Teilnehmenden auf zwei spannende und abwechslungseiche Kongresstage ein. „Qualität entsteht durch das miteinander Sprechen und gemeinsam arbeiten“, so Valeska Pannier. Den passenden Rahmen dafür lieferte das Angebot an Workshops, Vorträgen und Arbeitsphasen auf dem Kongress. Dr. Heike Kahl verdeutlichte zudem noch einmal, dass Qualität kein statischer Begriff ist: „Qualität ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Alle müssen anpacken.“ Das Thema ‚gemeinsam an der frühen Bildung arbeiten‘, griff auch Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in ihrem Grußwort am zweiten Kongresstag auf: „Wir müssen alle weiter gemeinsam an einem Strang ziehen, damit alle Talente entdeckt und gefördert werden.“

 

Die Kindersicht als roter Faden

 

Doch was ist eigentlich Qualität für Kinder und was wünschen sie sich? Die Kindersicht fand sich an vielen Stellen des Bundeskongresses wieder und zog sich wie ein roter Faden durch die zwei Tage. So wurden die Teilnehmenden zu Beginn durch Kinderstimmen begrüßt, die aus ihrem Kita-Alltag berichteten und auch am Ende des Kongresses via Audio verabschiedet. An verschiedenen Orten in der Location waren Virtual Reality Stationen aufgebaut, an denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit hatten, die Welt durch Kinderaugen zu sehen. Prof. Dr. Nentwig-Gesemann stellte zudem die Ergebnisse und Implikationen der aktuellen Studie Qualität aus Kindersicht vor. Außerdem hatten die Teilnehmenden erstmals die Möglichkeit einen Blick in die gerade erschiene Publikation der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung „Was Kinder und wollen – und warum wir darauf hören sollten“ zu werfen. Aufbauend auf die Ergebnisse der Studie enthält das Buch Argumente und Anregungen für eine kindorientierte frühe Bildung. So waren Kinder zwar nicht physisch auf der Veranstaltung anwesend, ihre Sicht und ihre Ansprüche an Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege waren jedoch allgegenwärtig.

 

Vielfältige Workshops und Kongress-Poesie

 

In insgesamt vier Arbeitsphasen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich weiterzubilden, gemeinsam zu arbeiten, sich zu vernetzen und in den Austausch zu kommen, zu diskutieren und voneinander zu lernen. Die Themen der Workshops und Vorträge waren vielfältig. So sprach Prof. Dr. Fthenakis über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der frühen Bildung. Dabei gilt es, die analoge und digitale Welt miteinander zu verbinden, um die Chancen für Kinder zu sichern. Seine Bildungsvision schließt neben Kreativität, Werteorientierung und Entdeckungsfreudigkeit auch digitale Kompetenzen ein.

 

Die Preisträger und Finalisten des am Vorabend verliehenen Deutschen Kita-Preises waren ebenfalls auf der Veranstaltung vertreten und standen für Fragen und Austausch bereit. Verschiedenen Modellkommunen und Netzwerke aus dem Programm Qualität vor Ort stellten ihre Prozesse vor und gaben ihre Erfahrungen an die Teilnehmenden weiter. Es wurde diskutiert wie multiprofessionelle Teams aussehen können, aktuelle Studien zu Gesundheit am Arbeitsplatz vorgestellt und das Schreiben von Texten für die Elternansprache geübt. Im Impulsvortrag von Prof. Dr. Jutta Allmendinger standen vor allem die Themen Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit im Vordergrund und wie frühe Bildung dazu beitragen kann. Auch hier nutzen die Teilnehmerinnen im Anschluss die Gelegenheit für Nachfragen.

 

Der zweite Kongresstag startete auf außergewöhnliche Art und Weise: der Poetry Slammer Lars Ruppel stimmte die Teilnehmenden auf den Tag ein und hatte sogar ein eignes Gedicht über die Veranstaltung vorbereitet. Eine andere Perspektive auf die Arbeit in der frühen Bildung zeigte zum Abschluss Prof. Dr. Jutta Rump auf: Sie warf einen Blick in die Zukunft und verdeutlichte, welche gesellschaftlichen Entwicklungen die Akteure und Akteurinnen erwarten. Auf diese Veränderungen gilt es, Kinder vorzubereiten und ihre Stärken schon früh zu fördern – Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege spielen also eine große Rolle für die Gesellschaft von morgen.

 

Mit Schwung nach Hause fahren

 

An den zwei Kongresstagen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel für ihre Arbeit vor Ort mitnehmen. „Endlich kann ich meiner Fachberatung etwas Konkretes an die Hand geben. Ich bin begeistert.“, freut sich eine Teilnehmerin. Damit ist sie nicht allein – viele Ideen wurden gewonnen, Pläne geschmiedet und die Vernetzung vorangetrieben. „Heute ist nicht das Ende, sondern der Anfang eines Qualitätsprozesses in Deutschland.“, hatte es Sandro Guiliani schon zu Beginn des Bundeskongresses treffend formuliert.

 

 

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Preisträger "Deutscher Kita-Preis 2018"

   

 

Am 2. Mai war es soweit – der erste Deutsche Kita-Preis wurde verliehen. Insgesamt fünf Kitas und fünf lokale Bündnisse für frühe Bildung wurden im Kosmos in Berlin ausgezeichnet. So darf sich das Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße aus Maintal darf sich nun „Kita des Jahres 2018“ nennen. In der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ wurde die Projektgruppe Quartiersbildungszentrum Blockdiek aus Bremen zum Erstplatzierten gekürt. Beide Preisträger erhielten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 25.000 Euro. Die Kinder der Kita des Jahres dürfen sich zusätzlich auf eine wilde Monsterparty mit Anni, Christian und dem KiKANiNCHEN freuen. Die Zweitplatzierten der Kategorie „Kita des Jahres“ sind die Johanniter-Kita Ackerstraße aus Bergneustadt, Kita Menschenskinder aus Berlin, AWO Kindertagesstätte Hanna Lucas aus Wedel sowie die Evangelische Kindertageseinrichtung Uphof aus Hamm. In der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ gehören die Gemeinde Kyffhäuserland, das Netzwerk der Herner Familienzentren, das Christliche Kinderhaus Ankerplatz aus Zethau sowie das Bildungshaus Rehburg-Loccum zu den Zweitplatzierten. Sie nahmen alle einen Scheck im Wert von jeweils 10.000 Euro mit nach Hause. "Es braucht immer gute Rahmenbedingen, aber es braucht vor allem gute und engagierte Menschen.", so Monika Böttcher, Bürgermeisterin in Maintal nach der Preisübergabe.

 

Hier geht es zur Begründung der Jury für die Auswahl.

 

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Schirmherrin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Elke Büdenbender überreichten am Abend des 2. Mais die Trophäen an die glücklichen Preisträger. „Mit dem Kita-Preis wollen wir Aufmerksamkeit schaffen – für die tolle Arbeit, die Erzieherinnen und Erzieher leisten.“, sagt die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey über das Ziel der Auszeichnung. Durch den Abend führt die Schauspielerin Bettina Zimmermann zusammen mit ihrem Lebensgefährten Kai Wiesinger. Laudatoren waren die Schauspielerin Nadja Uhl für die Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" und Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis für die Kategorie "Kita des Jahres".

Die Kindertagesstätte Reidekäfer erhielt 9.054 von insgesamt rund 50.000 abgegebenen Stimmen beim Online-Voting. Das fand die Jury preisverdächtig und entschied sich spontan, die Kita aus Halle mit dem Publikumspreis auszuzeichnen.

 

Hier gibt es Impressionen der Preisverleihung.

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Das passierte auf dem Kongress "Qualität in der frühen Bildung"

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Jetzt zum Fachtag Digitalisierung anmelden.

 

 

 

Der diesjährige Fachtag der Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (BEVKi) stellt das Thema Digitalisierung in den Fokus. Die Veranstaltung findet am 26. Mai in Weimar statt. Vorträge zu den Themen „Gesellschaftlicher Wandel durch die Digitalisierung“ und „Möglichkeiten und Nutzen von Medien in der Eltern- und Facharbeit " stimmen die Teilnehmer auf die Veranstaltung ein und geben erste fachliche Impulse. Zudem wird es Raum für Austausch und Diskussion geben.

 

Interessierte können sich bis zum 11. Mai per E-Mail an ed.ik1529609336veb@e1529609336sieh.1529609336namro1529609336n1529609336 zum Fachtag anmelden.

 

Zum kompletten Programm und weiteren Inforamtionen.

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Danke sagen und Wertschätzung zeigen am 14. Mai

 

 

 

 

Beruf und Familie gut unter einen Hut zu bringen ist für viele Eltern ganz schön herausfordernd. Gott sei Dank werden sie dabei von echten Multitalenten in Kitas und Kindertagespflegestellen unterstützt: Denn Kinderbetreuerinnen und Kinderbetreuer sind Spielkammeraden, Tröster, Lernbegleiter und Vorbilder zugleich. Tag für Tag sorgen über 700.000 engagierte Kita-Fachkräfte und Tageseltern dafür, dass unsere Kleinsten bestmöglich gefördert werden, unbeschwert aufwachsen können und Deutschland in Bewegung bleibt. 

 

Am 14. Mai ist Tag der Kinderbetreuung und damit ein guter Anlass, um sich bei den Erziehern, Erzieherinnen und Tageseltern für ihren unermüdlichen Einsatz zu bedanken. Eltern, Politiker, Träger und Arbeitgeber haben den Aktionstag in den vergangenen Jahren genutzt, um die Arbeit der Kinderbetreuerinnen und Kinderbetreuer in Deutschland zu würdigen. Auch 2018 ruft die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen des Programms Qualität vor Ort dazu auf, der eigenen Wertschätzung an diesem Tag Ausdruck zu verleihen. Die Möglichkeiten hierfür sind zahlreich: 

 

Kinder und Eltern, die ihre Erzieherinnen, Erzieher und Tageseltern am Aktionstag mit einem selbstgemalten Bild überraschen wollen, finden unter www.rund-um-kita.de/malvorlagen kostenlose Malvorlagen als Inspiration. Hier kann man sich auch einen Bastelbogen für eine Geschenktasche herunterladen, in der ein süßes Dankeschön versteckt werden kann. 

 

Für Trägerorganisationen, Verbände, Politiker und Unternehmen, die sich bei den Betreuungsprofis bedanken wollen, stellt die Stiftung unter www.rund-um-kita.de/online-sticker einen Online-Sticker zur Verfügung. Dieser kann am Aktionstag prominent auf der eigenen Webseite platziert oder über soziale Netzwerke geteilt werden.  

 

Der Tag der Kinderbetreuung soll dazu beitragen, der außerfamiliären Kinderbetreuung in Deutschland den Stellenwert zu verleihen, der ihr zusteht. Der Aktionstag wurde bereits 2012 vom Duisburger Peter Gärtner ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich am Montag nach Muttertag statt. 

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Bundesweite Aktionswoche vom 5. bis 12. Mai 

 

 

 

Der Bundesverband für Kindertagespflege e.V. veranstaltet in diesem Jahr erstmalig die Aktionswoche Kindertagespflege. Vom 5. bis 12. Mai 2018 können Tagesmütter, Tagesväter, Fachberaterinnen und Fachberater, Jugendämter sowie Vereine zeigen, was Kindertagespflege auszeichnet und was sie leistet. Die Aktionswoche hat das Ziel, der Öffentlichkeit einen Einblick in die Arbeit der Kindertagespflege zu geben. Es werden Tage der offenen Tür veranstaltet, Fachvorträge gehalten und Feste organisiert.  

 

Auf der Aktionswebsite können sich Interessierte über Veranstaltungen informieren und eigene Aktionen online. Zudem stellt der Bundesverband für Kindertagespflege auf der Website Materialen für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Mit einem Online-Banner kann die Aktionswoche unterstützt und die Aufmerksamkeit für das Thema Kindertagespflege gesteigert werden. 

 

 

Zur Website Aktionswoche Kindertagespflege 


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Bundeskongress "Qualität in der frühen Bildung"

 

 

 

Wie steht es um die Qualität in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung und wie kann diese stetig vorangetrieben wird? Die Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Es gibt viele gute Beispiele für gelungene Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren.   

Gleichzeitig zeigen die Erfahrungen im Programm Qualität vor Ort, dass die Fülle an Aufgaben die engagierten Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen fortlaufend vor neue Herausforderungen in der täglichen Arbeit stellt.  

 

Im Rahmen von Qualität vor Ort findet am 3. und 4. Mai 2018 im Café Moskau in Berlin ein Bundeskongress zum Thema "Qualität in der frühen Bildung statt". Folgende Themenfelder bilden die thematischen Schwerpunkte des Kongresses: Qualität aus Kindersicht, Rund ums Personal, Gesund im Beruf, Gut vernetzt im Sozialraum und Steuerungsfragen bei Kommunen, in Bund und Ländern.  

 

 

Die Themen des Bundeskongresses 

Zur Anmeldung zum Bundeskongress 

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Fachtag „Interkulturelle Pädagogik – Erziehung im Zeichen der Zeit“ des Kreises Schleswig-Flensburg  

 

 

 

Am 30. Januar fand der Fachtag "Interkulturelle Pädagogik - Erziehung im Zeichen der Zeit" im Kreishaus in Schleswig statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Qualität vor Ort-Netzwerk "Frühe Bildung für ALLE – Schwerpunkt geflüchtete Familien im Kreis Schleswig-Flensburg". An der Veranstaltung haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kindertagesstätten, Familienzentren und Familienbildungsstätten sowie Fachberatungen teilgenommen.  

 

Nach einem Impulsvortrag von Elke Schlösser zum Thema "Interkultureller Sensibilisierung" ging es für die rund 110 Teilnehmenden schnell in die praktische Arbeit. In Workshops befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit verschiedenen Aspekten der interkulturellen Pädagogik. Themen waren beispielsweise unterschiedliche Erziehungsauffassungen, individuelle Prägungen, die Vermittlung von Kulturwerten und –wissen, Religion und Mehrsprachigkeit. Die Arbeitsphasen wurden von den Teilnehmenden als gewinnbringend und für ihre weitere Arbeit inspirierend wahrgenommen. "Aus meinem Workshop nehme ich vor allem mit, wie wichtig es ist den Eltern die Kommunikationswege transparent zu machen und ihnen gegenüber auch die eigene situative Wahrnehmung offen zu legen", so eine Fachberaterin.  

 

Auf einem Markt der Möglichkeiten waren der Jugendmigrationsdienst des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, die Stadtbücherei und das Sozial Forum aus Schleswig sowie das Familienzentrum Friedrichsberg, die Koordinierungsstellen für den Bereich Integration und die Fachberaterin für Sprache in Sprachkitas vertreten. Hier hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages noch einmal die Möglichkeit zum Austausch und konnten Einblicke in die verschiedenen Anknüpfungspunkte interkultureller Zusammenarbeit und Pädagogik gewinnen. 

 

Hier finden Interessierte die ausführliche Dokumentation des Fachtages.  

 

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Rückblick auf den Fachtag "Chancen der Digitalisierung in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung"

 

 

 

Am 13. Dezember 2017 fand als Kooperation zwischen Qualität vor Ort und dem hessischen Ministerium für Soziales und Integration ein Fachtag zum Thema Digitalisierung in der frühen Bildung im Kulturbahnhof in Kassel statt. Unter der Moderation von Britta Loschke bot der Tag fachliche Inputs, Workshops und Raum zu Austausch und Diskussion.  

Eva Reichert-Garschhammer vom Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in München griff zum Start in den Fachtag in ihrem Impulsvortrag einige Chancen der Digitalisierung für die frühe Bildung, Betreuung und Erziehung auf. So bietet die digitale Bildung beispielsweise neue Chancen im Umgang mit aktuellen Herausforderungen wie der Integration von Flüchtlingen, wachsender Heterogenität und Inklusion. Auch wird durch die frühe Auseinandersetzung mit digitalen Medien die Chance vergrößert, dass Kinder nicht von Medien „abhängig“ werden, sondern lernen, kompetent mit ihnen umzugehen. Diese Chancen können zum einen in Ihrem beruflichen Alltag unterstützend sein, zum anderen aber auch eine Bereicherung für Medienbildung in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung darstellen.   

 

Kreative Medienarbeit & Datenschutz 

 

Jörg Ruckel vom Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel gab in diesem Workshop Impulse zu medienpraktischer Arbeit. Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Gelegenheit an Mitmachstationen auszuprobieren, wie Trickfilme gestaltet und wie Kamera und Video in der Praxis eingesetzt werden können.  Auch das wichtige Thema Datenschutz stand im Fokus, denn besonders im Kitaalltag fallen an den unterschiedlichsten Stellen Informationen an, die schutzbedürftig sind. Was darf über Kinder und Eltern gespeichert werden und wer darf dazu Zugang haben? Wie sieht es mit Fotos für die Homepage aus und was ist mit Kita-Festen? Was ist bei der Kommunikation mit Eltern über Messenger zu beachten? Friedhelm Lorig von medien+bildung.com gab in dem Workshop Antworten auf diese und weitere Fragen und sorgte gleichzeitig für Orientierung im Dschungel an Verordnungen und Gesetzen.  

 

Schritt für Schritt kinderleicht kreativ Programmieren  

 

Birgid Dinges von medien+bilung.com machte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihres Workshops mit Emma und Cubetto bekannt. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen gehört Programmieren zu den unverzichtbaren Kulturtechniken in einer digitalen und medialen Gesellschaft. Im Elementarbereich gelingt es mit dem Duo Schaf "Emma" und dem Holzroboter "Cubetto" eine Brücke zu bilden zwischen kreativer Medienerziehung, spielerischem Programmieren (Coding), den Inhalten der unterschiedlichen Bildungsbereiche und den Anforderungen der KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt". Es werden Grundlagen für einen bewussteren Umgang mit der Digitalisierung gelegt -  altersgerecht und ohne Bildschirm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmen haben Emma und Cubetto schnell auf Reisen schicken und sich so von dem kindgerechten Konzept überzeugen können. 

 

Digitale Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren  

 

Wie kann die Dokumentation von Bildungsprozessen in der Kita mit digitalen Medien erfolgen? Wie können die Kinder bei der digitalen Dokumentation partizipieren? Marion Lepold vom Institut „Q-I-K - Qualität in Kitas“ gab im Rahmen des Workshops die Gelegenheit, verschiedene digitale Beobachtungsinstrumente an Tablet-Computern gemeinsam auszuprobieren.  

Begleitet wurde der Tag von Live-Zeichnerin Sandruschka. 

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